Falten der Erinnerung

Falten der Erinnerung

 

Falten der Erinnerung

temporäre Installation am Portal vom Schöneberger Rathaus

Jedes Haus hat seine Geschichte; das Rathaus von Schöneberg seine ganz besondere. Seine monumentale Architektur spiegelt Macht wieder, verbirgt aber auch den Fluss der Geschichte, das Vergehen und Entstehen von Strukturen. Die auf Fahnenstoff gedruckte und in faltengelegte Rathausfassade spielt mit den Strukturen der Architektur. Wie verändert sich eine vordergründig statisch, unveränderbar erscheinende Realität?

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Falten der Erinnerung – Ein Projekt von Urte Beyer.

Weitere Arbeiten gibt es im offenen Atelier am Südkreuz zur „Schöneberger Art 2015“ www.schoeneberger-art.de am 07.-08. November 2015

 

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Auszug aus der Eröffnungsrede von Jutta Kaddatz, Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport

Ich darf Sie alle recht herzlich zu der Eröffnung einer temporären Installation am Rathausportal hier in Schöneberg, gestaltet von der Künstlerin Urte Beyer, begrüßen. Sie nennt es >Falten der Erinnerung< oder auch mit einem zwinkernden Auge: Das Rathaus rockt!!!

Der Schaffensweg der Künstlerin Urte Beyer führte vom Bodensee über Bonn, Köln und die USA in die Hauptstadt Berlin. Hier hat sie ein kleines Atelier hinter dem Bahnhof Südkreuz bezogen. Zusammen mit anderen Schöneberger Künstlerinnen entstand dort auf einer Etage eine geballte kreative Oase.

Als Fotografin, Videokünstlerin und Designerin gilt ihr Interesse den Objekten, den Bauwerken, den Strukturen einer Stadt. Sie horcht, was diese ihr zu erzählen haben.
Sie >bricht< die gewohnten Strukturen, um sie dann in einem neuen Kontext zusammen zu setzen. Das geschieht in Papierform, als Installation im Schaukasten, oder als 3D Stadtplan.

Sie fotografiert, belichtet mehrmals, überlagert, gestaltet neu. Immer geht es darum eine neue Perspektive einzunehmen, seine Sehgewohnheiten zu irritieren, neu zu erfassen und dem Betrachter damit Raum für eine neue >Geschichte< zu geben.

 _MG_7990-falten15-lxSo auch hier:
Auch das Rathaus Schöneberg hat seine ganz besondere Geschichte. Seine monumentale Architektur spiegelt Macht wieder, verbirgt aber auch den Fluss der Geschichte, das Vergehen und Entstehen von Strukturen, die überall kleine Spuren hinterlassen haben. Die Wahrnehmung dieses Flusses hängt eng mit dem Begriff >Zeit< zusammen, dem Leben und seinen Entwicklungen, die in Schichten übereinander lagern, sich verflechten, im Winde wehen.

Die hier auf Fahnenstoff gedruckte und in Falten gelegte Rathausfassade spielt mit den Strukturen der Architektur. Wie verändert sich eine vordergründig statisch, unveränderbar erscheinende Realität?

Die Falten der Erinnerung sind vom  9. Oktober – 30. November 2015 hier am Rathausportal zu sehen. Sie sind ein Fingerzeig in Richtung Südkreuz.

Im Rahmen der SCHÖNEBERGER   ART am Wochenende, des 7. & 8. Novembers, öffnet auch Urte Beyer ihr Atelier für alle Besucher, um weitere Architektur-Stoffobjekte zu präsentieren.

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Vielen Dank an die BrassGirls, unter der Leitung von Bettina Erchinger.

 

 

 

 

 

Diashow zur Eröffnung – Fotos: Ellen Paschiller

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